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Die Lüneburger Heide

SchäferinCharakteristisch für die Lüneburger Heide sind zweifellos die Heidschnuckenherde mit ihrem Schäfer und die violett leuchtenden, welligen Heideflächen mit dem hohen Wacholder. Bis vor 4.500 Jahren bestand die Lüneburger Heide vorwiegend aus Eichen- und Birkenwäldern. Dann begann der Mensch die Wälder zu roden, um Acker- und Weideland sowie Bau- und Brennholz zu gewinnen. Der Waldbestand reduzierte sich zunehmend durch das Roden der Wälder - es war ein großer Holzbedarf für die Lüneburger Saline nötig. Neu entstandene Äcker ohne ausreichende Düngung verursachten eine Verarmung der ehemals nährstoffreichen Böden. Nur anspruchslose Pflanzen wie Besenheide (Calluna vulgaris) fanden auf den kargen Böden optimale Lebensbedingungen.

Und damit entstand die Ausbreitung der Heideflächen, die als Weidegebiete für Heidschnucken, für die Imkerei und zur Gewinnung von Düngemitteln genutzt wurden. Die Heidebauernwirtschaft löste in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Aufforstung durch Kiefern ab und so entstand eins der größten Waldgebiete Deutschlands. Die wenigen verbliebenen Heideflächen sind geschützt und müssen intensiv gepflegt werden, um ihre Erhaltung zu sichern.

Wenn die Erika blüht, feiern viele Orte Heideblütenfeste. Heideköniginnen werden gewählt, es gibt Musik, Festumzüge zu Pferd mit geschmückten Wagen und Tanz. Bis Ende September finden die Heidjer an den Wochenenden kaum Ruhe. Danach ist der Spuk vorbei und die Landschaft liegt wieder ,,still im warmen Mittagssonnenstrahle'', wie Hermann Löns sie bedichtete - Im Tietlinger Wacholderhain bei Fallingbostel liegt er begraben.

Außerdem ist die Heide nicht nur zur Blütezeit schön. Naturfreunde lieben sie ebenso im Frühjahr, Herbst und sogar im Winter. In der Heide kann man auf stillen Wegen die Seele baumeln lassen. Nebenbei gibt es viel Interessantes zu entdecken .Großsteingräber aus der Steinzeit, übrigens unter anderem auch direkt vor der Haustür vom Haus Heidelerche (Hügelgräber). Entlang der vielen kleinen Bäche und Flüsse führen gut ausgebaute Radwege, überall hört man die Vögel zwitschern, gelbe Rapsfelder leuchten und stellen ein wunderbar erholsames Erlebnis dar. Unsere Klein Bünstorfer-Heide ist zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Pferd und Wagen- unseren Heidekutschen, gut zu erreichen. Hier bekommen Sie einen Eindruck von der wunderschönen Heidelandschaft. Nicht weit entfernt ist die Addenstorfer Heide, die Klein London Heide, in den Wierener Bergen.

Weitere größere Heidelfächen finden Sie rund um den Wilseder Berg in Wilsede, Undeloh, Ober- und Niederhaverbeck, Lüllau, Hermannburg, Schneeverdingen, Wildpark Niendorf, Hof Tütsberg, Visselhövede, Fallingbostel, Amelinghausen, Ebstorf und im Wendland.